Wie Äpfel und Birnen?
Bereits seit einigen Jahren schwelt ein Konkurrenzkampf zwischen der Schulmedizin einerseits und der Homöopathie
andererseits. Immer mehr Menschen achten sehr genau darauf, was sie zu sich nehmen, verzichten bewusst auf chemische Zusätze in ihren Nahrungsmitteln und stellen sich daher die Frage: Geht das
nicht auch in der Medizin?
Seit einigen Jahren findet die Homöopathie immer mehr Anhänger. Längst zählen nicht mehr nur Öko-Verfechter und Esoterik-Gläubige sondern auch Tierärzte, frisch gebackene Eltern und renommierte Ärzte hinzu. Aber wo ist der Unterschied zwischen klassischen Medikamenten und Homöopathie? Kann man das Eine wirklich durch das Andere ersetzen?
Klassische Medikamente setzen im Regelfall am Auslöser eines Symptoms an: Ein Ausschlag wird mit Kortison
behandelt, Schmerzen an den Schmerzrezeptoren blockiert usw. In der Homöopathie dominiert das Simile-Prinzip. Es besagt, dass Ähnliches mit Ähnlichem geheilt werden kann. Ausgangspunkt ist also
auch hier der Auslöser einer Erkrankung.
Große Unterschiede gibt es jedoch hinsichtlich der Dosierung des Wirkstoffs in klassischen und homöopathischen
Medikamenten. Während klassische Medikamente einen relativ hohen Wirkstoff-Anteil besitzen, arbeitet die Homöopathie mit Potenzen. Natürliche Wirkstoffe werden dabei stark verdünnt – bei manchen
Potenzen ist der Wirkstoff überhaupt nicht mehr chemisch nachweisbar. Genau da liegt der wohl größte Unterschied zwischen klassischen Medikamenten und Homöopathie: Während sich die klassischen
Medikamente bereits in medizinischen Tests bewiesen haben, kämpft die Homöopathie noch immer um Anerkennung.
Tipps zum Weiterlesen:
Deutsche Homöopathie-Union Karlsruhe:
http://www.dhu.de/
Internationales Portal homöopathischer Ärzte:
http://www.welt-der-homoeopathie.de/
Verband klassischer Homöopathen Deutschlands e.V.:
http://www.vkhd.de/